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3. Anzahl der Mahlzeiten am Tag

Auch danach haben wir die Teilnehmer gefragt. Einige haben recht hohe Werte geschätzt (etwa 5 – 6 mal), viele konnten das gar nicht genau sagen.

In unserer heutigen westlichen Welt haben sich die Essensgewohnheiten stark verändert: wir haben uns ein „Häppchen-Muster“ zugelegt, bei dem wir praktisch ständig am Essen sind. Das ist natürlich alles andere als gesund, neben unserem Gewicht schadet das auch unserem Körper enorm.

In früheren Zeiten gab es für die Bauern 5 Mahlzeiten am Tag, für die Bürger meist 3. Wobei diese Mahlzeiten oft nicht sehr üppig waren, vieles davon würden wir heute als „Snack“ bezeichnen – und einfach mal so nebenher verzehren. Auch bei der Zahl der Mahlzeiten sind wir heute meist schon weit entfernt von dieser Häufigkeit.

Das führt zu zwei Problemen: einerseits ist die Menge dessen, was wir über den Tag essen, kaum mehr überblickbar und die Kalorien sammeln sich „so nebenher“ oft deutlich an. Andererseits machen wir es auch unserem Körper damit schwer. Er braucht grundlegend die Zeit, Nahrungsmittel zu verdauen und danach braucht unser Verdauungssystem Zeit, die Reste der Verwertung gründlich zu entsorgen.

Steht diese Zeit nicht mehr zur Verfügung, ist das System irgendwann überfordert. Wenn es ständig nur noch mit dem Verdauen neu hereinkommmender Nahrung beschäftigt ist, kommt es irgendwann einmal nicht mehr hinterher. Aus purem Stress werden dann Dinge einfach gleich direkt in die Speicherung gegeben, weil die Zeit fehlt, sie noch zu verwerten. Das ist genau dort, wo du dein Essen eigentlich nicht haben willst, am Bauch und um deine Hüften.

Dazu kommt, dass uns dadurch oft wichtige Nährstoffe entgehen, wir immer wieder mal Verdauungsprobleme bekommen und uns vor allem zur Gewohnheit machen, ständig zu essen. Diese Gewohnheit lässt uns dann schon nervös werden, wenn wir einmal zwei Stunden lang nichts bekommen, selbst wenn wir keinen Hunger haben. Damit nimmt das Unheil seinen Lauf und es erfordert zunächst einmal Disziplin, nicht mehr ständig zu essen oder uns mit Häppchen zu „belohnen“.

Auch wenn dich Hungergefühle uns in Panik versetzen: an Hunger stirbt man nicht. Man kommt bis zu zwei Monate ohne feste Nahrung aus, ein paar Stunden sind also kein Problem. Sie sind nur unangenehm, aber wir können nicht alles Unangenehme in unserem Leben immer gleich wegmachen. Zur Arbeit gehen wir ja auch, selbst wenn wir es nicht besonders mögen.

Viele buddhistische Mönche essen überhaupt nur einmal am Tag. Verhungert sieht von denen keiner aus – das funktioniert also scheinbar problemlos. Hungergefühle in der Zeit dazwischen kennen sie nicht, der Körper stellt sich selbst darauf schnell ein, wenn das Essen regelmäßig kommt. Einen klareren Kopf soll das angeblich auch machen

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